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Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Brandenburg

Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg ist ein gesamtgesellschaftliches Konzept zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Landes und zur Schaffung der Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Sie wurde 2014 von der Landesregierung verabschiedet und wird seitdem umgesetzt. In 16 konkreten Handlungsfeldern  wird eine nachhaltige Zukunft für Brandenburg skizziert – darunter sozialer Zusammenhalt, Energie- und Klimaschutz, gesundheitliche Vorsorge oder Bildung für nachhaltige Entwicklung.

 

Die Hauptorganisation des Prozesses und die fachliche Beratung unterlagen dem Nachhaltigkeitsbeirat des damaligen MUGV im Land Brandenburg. Der Naturschutzbeirat hat sich zusammen mit dem Nachhaltigkeitsbeirat für die Verankerung des Themas „Biodiversität im Einklang mit zukunftsweisenden Landnutzungen“ in der Strategie eingesetzt, was allerdings nur untergeordnet Eingang fand. Nichtsdestotrotz unterstützt der Naturschutzbeirat die Landesnachhaltigkeitsstrategie und begrüßt unter anderem die Verknüpfung mit dem Maßnahmenprogramm Biodiversität.

 

Die ursprüngliche Landesnachhaltigkeitsstrategie wurde weiterentwickelt und in der Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Brandenburg 2024 fortgeschrieben. Dies fand in einem Dialog mit der Zivilgesellschaft statt. Ziel war es, unter Berücksichtigung sich verändernder nationaler und internationaler Rahmenbedingungen, insbesondere der immer relevanteren „Sustainable Development Goals“, die Eckpunkte der Strategie anzupassen und zu konkretisieren. In diesem Zuge wurden landesweite Ziele und Indikatoren erarbeitet, die in Brandenburg eine besonders hohe Relevanz haben und einen großen Handlungsspielraum aufweisen. Der Naturschutzbeirat war aktiv in diesen Prozess der Fortschreibung eingebunden und warb für eine maßgebendere Verankerung des Themenkomplexes Landnutzung und Biodiversität, vor allem unter Beachtung der im ersten Dialogprozess erarbeiteten sogenannten „Eberswalder Thesen„.

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